Studien belegen Wirksamkeit von Propolis bei Allergien

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Bei einer Allergie zeigt das Immunsystem eine überschießende Reaktion auf körperfremde Stoffe. Diese Überempfindlichkeit ist erworben und nicht angeboren. Die Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems entsteht durch den wiederholten Kontakt mit Stoffen, die Allergien auslösen können. Das können Pollen sein, Lebensmittel, aber auch andere Stoffe, die der Mensch einatmet oder mit denen die Haut in Kontakt kommt. Der Körper bildet dabei sehr spezifische Antikörper gegen diese Substanzen. Wenn eine entsprechende erbliche Veranlagung vorliegt, kommt es bei einem erneuten Kontakt unter Umständen zu einer allergischen Reaktion.
Saisonale Übergänge und Allergien
Im Frühling und Sommer sind Pollenallergiker besonders großen Belastungen ausgesetzt. Kopfschmerzen, Atemnot und Schnupfen sind die ständigen Begleiter zum Frühlingsanfang. Ursache dafür sind staubkornkleine Teilchen, die Pflanzen und auch Pilze an die Luft abgeben. Sie verteilen sich schwebend in der Luft. Das Immunsystem mancher Menschen reagiert darauf extrem empfindlich, beispielsweise wenn Pollen ins Auge gelangen oder der Betroffene sie einatmet. Auch Blütenstaub oder Schimmelpilze können derartige Reaktionen auslösen. Diese Allergien sind meistens jahreszeitlich begrenzt. Wer beispielsweise auf Erlen- oder Haselpollen reagiert, muss von Februar bis März mit Symptomen rechnen, das ist die sogenannte Pollenflugsaison. Durch den Klimawandel haben sich auch die Pollenflugzeiten verändert. Pollen fliegen teilweise früher und vor allem länger. Die Zahl der Betroffenen steigt stetig.
Lösen Allergene nur zeitlich befristet Beschwerden aus, handelt es sich um saisonale Allergene. Die Krankheiten, die sie auslösen, sind saisonale Allergien. Die Beschwerden können je nach Blütezeit einer Pflanze zu verschiedenen Jahreszeiten auftreten. Hauptsaison ist in Frühjahr und Sommer. Wer auf Spore allergisch reagiert, leidet hauptsächlich im Spätsommer. Ein genauer Pollenflugkalender zeigt, wann und wo mit bestimmten Pollen zu rechnen ist.
Saisonale Übergänge – wieso Propolis hilft
Während der saisonalen Übergänge klagen viele Menschen über Husten, Halsschmerzen oder ein Kratzen im Hals sowie über eine laufende Nase. Ein starkes Immunsystem hilft, solche Beschwerden leicht zu überwinden. Propolis ist ein Naturprodukt, das Bienen herstellen. Dieses Produkt ist schon lange bekannt, weshalb es auch schon sehr viele wissenschaftliche Studien zu den positiven Effekten gibt.
Diesen Studien zufolge erhöht Propolis die Produktion von Antikörpern, denn es aktiviert die B- und T-Lymphozyten. Das hilft dem Immunsystem direkt. 2006 untersuchten Ärzte die Wirkung einer Mischung mit Propolis gegen Atemwegsinfektionen bei Kindern, insbesondere bei Infektionen der oberen Atemwege. Die 81 Studienteilnehmer im Alter von fünf bis zehn Jahren hatten Grippe oder Keuchhusten. Unter Anwendung von Propolis kam es zu weniger Erkrankungen, verringerter Krankheitsdauer und einem leichteren Krankheitsverlauf. Die Studie ist im American Journal of Health-System Pharmacy 63 (1): 33-39 veröffentlicht. Die Forscher in dieser Studie empfehlen Propolis während saisonaler Übergänge regelmäßig beispielsweise in Form von Propolis-Tinktur zu verwenden.
Was ist Propolis?
Bienen stellen Propolis aus verschiedenen Baum- und Knospenharzen, Wachs, Pollen und ätherischen Ölen her. Sie verwenden Propolis als klebriges Baumaterial, um die Bienenstöcke abzudichten. Propolis versiegelt nicht nur das Zuhause der Bienen. Es schützt den Bienenstock auch gegen eindringende Schädlinge und Krankheitserreger mit seiner antibiotischen und antiviralen Wirkung.
In zahlreichen Untersuchungen konnten Forscher feststellen, dass die Substanz auch beim Menschen antibakteriell wirkt. Es hemmt die Zellteilung der Bakterien und zerstört deren Zellwände. Außerdem ist es ein natürliches Antiseptikum, Anästhetikum, Antioxidans, wirkt antiviral und kann sogar gegen Grippeviren resistenter machen. Zudem hilft es gegen Pilze und Parasiten.
Propolis zeigt dabei eine Besonderheit: Die Bakterien entwickeln keine Resistenzen dagegen. Bei der Ernte von Propolis gehen Imker sehr klug vor, genau wie beim Honig. Sie fügen dem Bienenvolk dabei keinen Schaden zu.
Wie hilft Propolis bei Allergien?
Propolis kann die Symptome saisonaler Allergien beruhigen. Es hemmt die Freisetzung von Histamin in den Zellen. Histamin ist ein Stoff, der sich im Körper befindet und zum Niesen reizt, tränende Augen verursacht und eine laufende Nase. Antihistaminika sind bei Allergien die wichtigsten und am häufigsten eingesetzten Medikamente. Propolis verschafft besonders bei allergischer Rhinitis und saisonal bedingten Allergien Linderung.
Propolis ist reich an Aminosäuren, die essenziell sind für das gesunde Funktionieren des Immunsystems. Es enthält sehr viele Vitamine, darunter Vitamin A, B1, B2 und B3 sowie Biotin. Zudem ist es reich an Vitamin P, den sogenannten Flavonoiden. Diese natürlichen Pigmente kommen hauptsächlich in Obst und Gemüse vor und sind für ihre stärkende Wirkung auf das Immunsystem bekannt.
Bioflavonoide sind der Grund für die besondere Wirksamkeit von Propolis. Denn sie stärken Gefäßwände und Bindegewebe, unterstützen den Körper bei der Aufnahme von Vitamin C. Außerdem verringern sie Atemwegsinfektionen, Krampfadern und Zahnfleischbluten. Der regelmäßige Verzehr soll Infektionen, Erkältungen und Grippe vorbeugen, zudem die Ausdauer steigern und allgemein das Energieniveau erhöhen. Darüber hinaus sind Bioflavonoide ein starkes Antioxidans, das die roten Blutkörperchen vor freien Radikalen schützt. Sie fördern die Durchblutung, verbessern das Wachstum von Haaren und Nägeln und erhöhen zudem die Vitalität.
In Propolis sind außerdem Mineralien enthalten: Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Pinobanksin-5-methyl-ether. Letzteres wirkt antibakteriell, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend und immunstimulierend.


