Schulbildung: Was nutzt sie?

Nicht selten hört man immer wieder, dass die Schulbildung fernab von jeglicher Realität wäre und das, was in der Schule gelernt wird, sowieso niemand mehr braucht. Gerade in Zeiten, in denen Homeschooling an der Tagesordnung war oder ist, ist diese Diskussion wieder von Neuem entflammt.
Allerdings fällt den wenigsten Menschen auf, dass die nützlichen Dinge, die während der Schulzeit gelernt werden, ganz selbstverständlich im Alltag angewendet werden. Denn wie sonst würden wir wohl eben mal schnell im Kopf ausrechnen, wie teuer ein Liter Benzin ist, wenn wir in der Schule nicht den Dreisatz erlernt hätten?
Natürlich ist Schule nicht alles
Kinder, die stets fleißig lernen und zu jederzeit gute Noten mit nach Hause bringen. So sieht wohl die Idealvorstellung alle Eltern aus. Und nicht selten ist die Enttäuschung groß, wenn das eigene Kind vielleicht nur ein mittelmäßiger oder gar schlechter Schüler ist.
Auch wenn Schulbildung wichtig ist, so ist sie dennoch nicht alles. Denn Kinder sollten auch außerhalb des Schulgebäudes gefördert werden und zwar ganz individuell nach der jeweiligen Veranlagung. Denn das ist ein Punkt, der ist in den meisten Schulen leider nicht möglich.
Außerdem müssen auch heute noch viele Eltern sich von dem Gedanken verabschieden, dass nur ein akademischer Grad ein glückliches Leben ermöglicht. Denn gute Noten sind eben kein Garant dafür, dass dem Kind im späteren Leben Erfolg und Glück beschert werden. Daher ist es auch von ungeheurer Wichtigkeit zu schauen, wie sich ein Kind im privaten Umfeld entwickelt. Denn nicht selten kommt man bei genauerem Hinsehen ins Staunen, welche Fähigkeiten ein Kind so an den Tag legt.
Als Türöffner fungieren
Selbst wenn der Junior irgendwann mal eine Position in der Führungsetage bekleidet, was die Eltern selbstverständlich stolz macht. So kann das Kind als Erwachsener später dennoch mit seinem Leben unzufrieden sein, trotz des augenscheinlich tollen Jobs. Doch wenn der Job nicht glücklich macht und nur das Konto, aber nicht die Seele füllt, dann regiert meist Unzufriedenheit.
Und genau aus diesem Grund ist es so wichtig und richtig darauf zu achten, welche Veranlagungen der Nachwuchs schon in sich trägt. Vielleicht buddelt das Kind gerne im Garten und beweist einen grünen Daumen bei Pflanzen. Oder aber es verbringt jede freie Minute mit Buntstiften und Papier. Dann ist doch schon einmal ganz klar, welche Fähig- und Fertigkeiten es lohnt zu fördern und auszubauen.





