Duisburg: Stadtverwaltung bittet Landesregierung um Erweiterung der Impfmöglichkeiten

Stadtdirektor, Feuerwehrdezernent und Krisenstabsleiter Martin Murrack hat Gesundheitsminister Laumann gebeten, für die Stadt Duisburg weitere Impfmöglichkeiten zuzulassen.
Der Brief an die Landesregierung lautet wie folgt:
“Sehr geehrter Herr Minister, lieber Herr Laumann,
die Stadt Duisburg wendet sich mit folgendem Anliegen an Sie:
Bereits seit längerem können die vom MAGS zugewiesenen Impfstoffe nicht mehr in gesamter Höhe abgerufen werden, da die priorisierten Altersgruppen über die KVNO die Termine nicht mehr in ausreichender Anzahl buchen.
Seit dieser Woche sind es nur noch rund 50% der möglichen Termine. Diese Situation ist in NRW sehr divergent, trifft aber insbesondere die größeren Städte.
Auch die Sondergruppen nach den Prioritäten 1 und 2 wurden bereits mit Impfangeboten versorgt, hier ist ebenfalls die Auslastung mittlerweile viel geringer, als das mögliche Angebot. Dies sind insbesondere die Chroniker und kranken Menschen, die priorisierten Berufsgruppen und auch Pflege- und Kontaktpersonen.
Nach der Öffnung durch den Erlass, wurden auch Polizei, Feuerwehr/Katastrophenschutz und weiterführende Schulen in die Restdosenverimpfung aufgenommen.
Um die vorhandenen Impfstoffe und Kontingente für die Stadt Duisburg adäquat nutzen zu können, bitten wir Sie um die Möchlichkeit, planmäßig die Personengruppe des Einzelhandels und Bürger*innen in Hotspots mit besonderen Wohnsituationen und hohen Inzidenzwerten impfen zu dürfen.
Dieses hätte einen nachhaltigen Effekt auf die zur Zeit sinkende Gesamtinzidenz und würde zu einem schnelleren Erreichen der Herdenimmunität beitragen, da keine Impfdosen mehr „liegen bleiben” würden. Die Stadt Duisburg würde sich sehr freuen, wenn dieser pragmatische Lösungsweg von Ihnen mitgegangen werden würde.
Ich freue mich auf eine kurze Antwort von Ihnen oder Ihrem Ministerium.”







