Duisburg: Brand auf dem Grillowerk
Um kurz nach vier entstand eine große Rauchwolke auf dem Gelände der Grillowerke AG. Bei Eintreffen war bereits eine starke Rauchentwicklung ausgehend von einer Produktionshalle ausgehend. Stark, ätzender Rauch feststellbar. Eine Person ist verletzt angetroffen worden. Eine Brandbekämpfung vor Ort und das Messen ist eingeleitet.
Warnung per Sirenen und Gefahrentelefon sind vollzogen.
Eine verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt.
Eine massive Brandbekämpfung unter schweren Atemschutz ist durch mehrere eingeleitet. Die Stadtautobahn ist stark eingeschränkt.
Eine starke Rauchentwicklung Richtung Nord-Ost betrifft große Teile des nördlichen Stadtgebietes.
Aktuell sind 110 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Tendenz steigend. Ein Einsatzende ist zur Zeit nicht absehbar.
+++UPDATE+++
Auf dem Werksgelände der Firma GRILLO in Duisburg-Marxloh kam es heute gegen 16.20 Uhr zu einem Brand in einer Produktionshalle.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Halle bereits im Vollbrand. In der Halle werden Betriebsstoffe gelagert. Die entsprechenden Behältnisse werden durch die Feuerwehr gekühlt.
Produktionsbereiche sowie der Schwefelsäuretank werden mit einer Riegelstellung vor dem Übergreifen des Feuers geschützt. Derzeit finden fortlaufend Messungen auf erhöhte Schadstoffkonzentrationen im Umfeld der Einsatzstelle statt. Hierzu ist auch das LANUV mit einem Messfahrzeug angefordert worden. Bislang wurden keine Schwellenwerte überschritten.
Derzeit sind ca. 200 Einsatzkräfte im Einsatz, weitere Kräfte befinden sich im Zulauf. Neben den Duisburger Einsatzkräften sind Kräfte aus dem Kreis Wesel und der Stadt Oberhausen im Einsatz. Zusätzlich wurde über die Bezirksregierung weitere überörtliche Hilfe angefordert (ein Wasserförderzug).
Die Umliegende Bevölkerung wurde über Sirenen sowie NINA gewarnt. Eine Information der Bevölkerung erfolgte über das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg sowie den lokalen Radiosender.
Durch den Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die über das Stadtgebiet hinaus sichtbar ist und in Richtung Oberhausen und Dinslaken zieht. Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, den Aufenthalt im Außenbereich zu vermeiden, Fenster- und Türen zu schließen und Klimaanlagen ausschalten.
Aktuell ist der Brand ist noch nicht unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern an.
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