Umgang mit Verschwörungsideologien: Online-Workshop mit Methoden zur Argumentation und zur Intervention

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Während der Corona-Pandemie sind verschwörungsideologische Gedanken noch sichtbarer als sonst geworden. So ist im Internet und auch im Alltag von Behauptungen der Art zu hören, dass das Virus kein Zufall sei, sondern bewusst erschaffen wurde. Wie Menschen, die im Bildungsalltag arbeiten, damit umgehen können, wenn andere mit solchen oder ähnlich abstrusen Ideen kommen, ist Bestandteil eines Online-Workshops. Für Aufklärung sorgt dabei am Dienstag, 9. Juni 2020 von 19 bis 21 Uhr Benjamin Winkler. Er ist Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung, deren Ziel es ist, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.
Nach einer kurzen Einführung gibt es einen analytischen Blick auf die Funktion von Verschwörungsideologien. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage „Was ziehen Betroffene aus ihrem Verschwörungsglauben?“ Basierend erproben die Teilnehmenden mit dem Referenten anhand konkreter Fallbeispiele Methoden zur Argumentation und zur Intervention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fallbeispielen sowohl aus der Arbeit mit Erwachsenen als auch aus der Arbeit mit einer jugendlichen Zielgruppe zu diskutieren. Zudem geht es auch darum, wie man sich argumentativ für eine Diskussion mit Verschwörungsgläubigen vorbereiten kann und wann und wie interveniert werden sollte.
Anmeldungen zu der kostenfreien Online-Veranstaltung per Zoom nimmt Anna Veerahoo (anna.veerahoo@akademie.ekir.de) von der Evangelischen Akademie im Rheinland (www.ev-akademie-rheinland.de) bis Dienstag, 9. Juni 2020, 12 Uhr an. Teilnehmende erhalten von ihr die Zugangsdaten und weitere praktische Informationen zum Seminar.
Der Abend ist der Teil einer Veranstaltungsreihe zu Verschwörungsmythen, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland, das Neue Evangelische Forum Moers, das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein und der Evangelische Kirchenkreis Duisburg gemeinsam einladen. Infos zum Abschlusstermin, bei dem die politische Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien durch rechte und rechtsextreme Kreise im Zentrum steht, werden u.a. auf der Internetseite www.ev-akademie-rheinland.de rechtzeitig bekanntgegeben.

