Duisburg: Vorstand der AWO-Duisburg-Stiftung beschließt über Vergabe der Fördermittel
Die AWO-Duisburg-Stiftung unterstützt in den kommenden Monaten mit einer außergewöhnlich hohen Summe soziale und kulturelle Projekte. Der Vorstand, angeführt vom AWO-Vorsitzenden Manfred Dietrich (Foto), stellt für insgesamt zwölf Projekte knapp 150.000 Euro zur Verfügung.
Die Alzheimer Gesellschaft Duisburg profitiert gleich zweimal von den Stiftungsmitteln, und zwar als Mietzuschuss und für ihren Tanzkreis. Weitere Fördermittel unterstützen folgende Einrichtungen: die Initiative Klasse.Klassik der Duisburger Philharmoniker, den Förderverein Spielträume e.V./Reibekuchentheater, den Freundes- und Förderkreis der Musik- und Kunstschule Duisburg, die Hausaufgabenhilfe auf dem AWO-Bauspielplatz, das Zirkusprojekt der AWO Integration, die ehrenamtlichen Chancenpatenschaften der AWO-Familienbildung, den Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V., den Verein für Literatur in Duisburg und das icho-Projekt im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert.
Nachhaltige Förderung guter Ideen für Duisburg
Bei der Förderung verfolgt der Stiftungsvorstand das Prinzip der Nach-
haltigkeit. Sieben der insgesamt zwölf Projekte bekamen bereits im vergangenen Jahr Mittel aus den Erlösen der im Jahr 2000 gegründeten Stiftung. „Wir binden uns nach Möglichkeit längerfristig an Initiativen, die wir unterstützen wollen. Das gibt den Verantwortlichen die Möglichkeit, über den Tag oder das Jahr hinaus mit dem Geld zu planen“, erklärt der Vorsitzende Manfred
Dietrich.
Zugleich lasse man sich Spielraum, um auch im Einzelfall ein notwendiges Projekt kurzfristig unterstützen zu können. „Das gilt zum Beispiel für die Zirkuswoche auf dem AWO-Ingenhammshof. Tagesgruppen-Kinder konnten eine für sich wertvolle Erfahrung machen. Unser Zuschuss verzinste sich durch das Erfolgserlebnis für die Mädchen und Jungen und den Stolz ihrer Eltern“, sagt Manfred Dietrich. Auch deshalb habe man sich entschieden, den AWO-Ingenhammshof zu bezuschussen. Manfred Dietrich: „Die Finanzierung ist einmalig. Sie ermöglicht auf Jahre, Kindern optimale Bedingungen auf dem Lernbauernhof
vorzufinden.“
Kranzspende der Familie von Josef Krings
Trotz der Niedrigzinsphase konnte die AWO-Duisburg in diesem Jahr das Fördervolumen ausweiten, ohne das Kapital angreifen zu müssen. „Wir haben von Sondereffekten profitiert“, so der Vorsitzende. Darüber hinaus werden Einzelspenden unmittelbar im gleichen Jahr verausgabt. Dazu ge-
hören auch so genannte Kranzspenden. Die Familie des verstorbenen Alt-Oberbürgermeisters Josef Krings bat in diesem Sinne um Hilfe für die AWO-Duisburg-Stiftung. Josef Krings war seit der Gründung Vorsitzender des Aufsichtsrates.
Wen diese Hilfe zur Selbsthilfe überzeugt, kann selbst Stifterin oder Stifter werden. Spenden, Erbschaften oder gute Gaben aus Geburtstagen oder Jubiläen tragen dazu bei, noch mehr Unterstützung zu leisten.

