Rot Weiss Essen im Aufschwung – Euphorie über Essen
Der Fußball in Essen ist nach Jahren der sportlichen Misserfolge wieder attraktiv geworden. Das erkennt man schon anhand der Zuscherzahlen, die durchschnittlich fünfstellig bei den Heimspielern der Rot-Weissen sind.
Ein großer Garant und Väter des Erfolges sind der sportliche Leiter Jörn Nowak und Chef-Coach Christian Titz. Diese Beiden haben die aktuell großartig aufspielende Essener Mannschaft geformt und zusammengestellt, die im Moment für so viel Spaß und Freude sorgt.
Aber von Anfang an. Als kurz vor Ende der letzten Saison bekannt wurde, dass Jörn Nowak Neuer sportlicher Leiter in Essen wird, gab es verschiedene Meinungen . Zum einen gab es die Leute, die gesagt haben, dass man mit ihm eine tolle Verpflichtung getätigt hat. Aber auch eine andere Seite, die gesagt hat, dass man mit ihm einen zu jungen sportlichen Leiter, für die hohen Ambitionen an die Hafenstraße geholt hat. Zudem sorgte diese Personalie im letzten Spieljahr vor dem Derby zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen für viel Gesprächsstoff. Die Oberhausener konnten es ihm nicht verzeihen, dass dieser zum verhassten Nachbarn aus Essen gegangen ist.
Nach dieser Saison die früher RWE durchaus schlecht verlaufen ist, erwartete man in in Essen einen Neustart, welcher den Erfolg zurück an die Hafenstraße bringen sollte. Der erste große Transfer gelang ihm mit der Verpflichtung des ehemaligen HSV-Trainer Christian Titz. Dieser wurde Tage nach dem Derby in Essen vorgestellt.
Mit dieser Verpflichtung brach bereits die erste Euphoriewelle in Essen aus. Man hatte nun endlich einen sehr erfahrenen Coach ins Boot geholt. Seitdem an arbeiteten Christian Titz und Jörn Nowak stetig zusammen, um eine gute Mannschaft zu formen um die Rückkehr in Liga 3 vielleicht zu schaffen. Man tätigte gute Transfers wie mit Kefkir, der aus Uerdingen kam und sich sofort als Publikumsliebling und wichtiger Baustein von Christian Titz etablierte.
Nach acht gespielten Spieltagen für Rot-Weiss Essen sieht es momentan sehr gut aus.
Bereits im ersten Spiel gegen die U23 des BVB geland den Essenern in letzter Minute per Elfmeter der Siegtreffer. Mit dem darauffolgenden Sieg gegen den VfB Homberg und dem Last-Minute-Sieg gegen die U21 des ersten FC Kölns startete man erfolgreich mit neun Punkten in die neue Spielzeit. Als man dann am vierten Spieltag zum SV Rödinghausen musste, gelang den Essener ein 1:1 auf fremden Platz. Siege gegen RWO, den SV Lippstadt, die SG Wattenscheid und den Bonner SC ließen den Punktestand der Essener steigen. Mit 22 Punkten aus acht Spielen liegt eine sehr gute Ausbeute vor. Man gewann zuvor ebenfalls gegen den Drittligisten KFC Uerdingen im Niederrheinpokal und setzte auch damit ein Zeichen an die Liga, dass mit Rot-Weiss Essen dieses Jahr zu rechnen ist.
Für RWE geht es in dieser Woche gegen den SC Verl (aktuell Platz 2). Gespielt wird um 14 Uhr am Sonntag, den 24.9. an der Hafenstraße. Ein Spitzenspiel, bei dem RWE mit einem kleinen Augenzwinkern, aufgrund der Tabellensituation, als Außenseiter in die Partie geht.




