Grundstein für neuen Feuerwehrstandort in Duisburg-Hamborn gelegt

Copyright: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Mit der feierlichen Grundsteinlegung wurde heute ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Neubau des Gerätehauses des Löschzuges 310 und der neuen Feuerwehrschule an der Walther-Rathenau-Straße in Duisburg-Hamborn erreicht. Auf dem Gelände der ehemaligen Rhein-Ruhr-Halle entstehen zwei eigenständige Gebäude, die künftig einen gemeinsamen Feuerwehrstandort bilden und von kurzen Wegen sowie zahlreichen Synergieeffekten profitieren. Das Bauvorhaben umfasst rund 10.500 Quadratmeter Fläche und ein Investitionsvolumen von rund 45,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Im Rahmen der Grundsteinlegung wurde eine Zeitkapsel in das Bauwerk eingelassen. Sie enthält unter anderem eine aktuelle Tageszeitung, Baupläne und weitere Dokumente, die den heutigen Zeitpunkt für kommende Generationen festhalten.
Oberbürgermeister Sören Link sagte: „Mit der Grundsteinlegung setzen wir ein sichtbares Zeichen für die Zukunft unserer Feuerwehr. Hier entsteht ein Standort, der Einsatzdienst und Ausbildung unter einem Dach vereint und damit beste Voraussetzungen für einen modernen Brandschutz schafft.“
Der Neubau umfasst ein modernes Gerätehaus für den Löschzug 310 mit Fahrzeughallen, Werkstätten, Verwaltungs- und Sozialbereichen sowie eine eigenständige Feuerwehrschule mit Lehr- und Seminarräumen, Übungsflächen und einem rund 28 Meter hohen Übungsturm. Die räumliche Nähe beider Einrichtungen ermöglicht künftig eine enge Zusammenarbeit zwischen Einsatzbetrieb und Ausbildung, ohne die Eigenständigkeit der jeweiligen Nutzungen aufzugeben.
Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack betont die Bedeutung des Neubaus: „Sowohl die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzugs 310 als auch die Mitarbeitenden und Auszubildenden der Feuerwehrschule erhalten mit dem neuen Standort endlich moderne und vergrößerte Räumlichkeiten, die ihrem Auftrag nun auch angemessenen sind. Ehrenamt, Berufsfeuerwehr und die Nachwuchsarbeit werden durch diese Investition in die Sicherheit nachhaltig gestärkt.“
Besonders profitieren werden künftig die Feuerwehrangehörigen von den funktionalen Abläufen des neuen Standortes. Moderne Fahrzeughallen, kurze Wege, zeitgemäße Sozial- und Fitnessbereiche sowie praxisnahe Ausbildungsflächen schaffen optimale Bedingungen für den täglichen Dienst und die Aus- und Fortbildung.
Beim Bau setzt das Projekt auf eine langlebige und ressourcenschonende Bauweise. Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, begrünte Dachflächen, Photovoltaik sowie robuste Materialien schaffen die Grundlage für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb über viele Jahrzehnte.
„Ein Gebäude dieser Größenordnung muss nicht nur heutigen Anforderungen gerecht werden, sondern auch langfristig funktionieren. Deshalb setzen wir auf hochwertige Materialien, energieeffiziente Bauweisen und ein durchdachtes Gesamtkonzept, das Nachhaltigkeit, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit miteinander verbindet“, sagte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Mit der Umsetzung der Baumaßnahme ist die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) beauftragt. Als Projektsteuerer koordiniert sie die Planung und Realisierung des komplexen Bauvorhabens – von den Fahrzeughallen und Werkstätten über die Feuerwehrschule bis hin zum Übungsturm und den umfangreichen Außenanlagen. „Mit der Grundsteinlegung ist das Projekt nun sichtbar in der Bauphase angekommen. Jetzt gilt es, die hohe Qualität der Planung konsequent umzusetzen. Gerade bei einem Standort mit zwei eigenständigen Gebäuden und unterschiedlichen Nutzungen kommt es auf eine präzise Koordination aller Gewerke an, damit am Ende ein Feuerwehrstandort entsteht, der im täglichen Einsatz- und Ausbildungsbetrieb optimal funktioniert“, ergänzte Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH.



