MSV Duisburg im DFB-Pokal gegen TSG Hoffenheim – Der MSV verkaufte sich teuer
Am Dienstagabend empfing der MSV Duisburg die TSG 1899 Hoffenheim in der MSV Arena. Ja, ein wenig Bundesligafeeling herrschte über Duisburg. Zwar lockten die Kraichgauer nicht die Zuschauermassen in das Stadion, aber etliche namenhafte Bundesligaprofis, wie Kevin Vogt oder Sebastian Rudy.
Der MSV präsentierte sich im ersten Durchgang sehr, sehr ordentlich. Die Defensivtaktik von Coach Lieberknecht ging auf, ohne dabei auf einzelne Nadelstiche in der Offensive zu verzichten.
Die Duisburger setzten im Vorwärtsgang richtig gute Akzente. Der Bundesligist hatte jedoch über die gesamte Partie die Überhand. Individuelle Klasse, aber auch der Klassenunterschied waren gerade im zweiten Durchgang deutlich zu erkennen.
Hoffnung bahnte sich zum Halbzeitpfiff an, denn die Zebras konnten mit einem 0:0 Remis in die Katakomben gehen, gefolgt von umfangreichen Applaus.
Großes Kompliment muss man den Fans der Zebras aussprechen, sie unterstützen ihr Team über die gesamte Partie lautstark. Der MSV ist und bleibt ein Traditionsverein mit einer gewaltigen Stahlkraft im Ruhrgebiet, aber auch national sind die Zebras eine „Marke“.
Die Partie erinnerte irgendwie an die Zeiten, als Rudi Bommer den MSV noch durch die 1. Bundesliga jagte. Der Club sehnt sich nach dem Fußballoberhaus, aber auch in Liga 3 boomt der MSV. Zuschauertechnisch, aber auch vom Sponsoren-Pool ist der Club höher angesiedelt, als in Liga 3. „Die Fans sind erstklassig. Es macht mir immer wieder Spaß in Duisburg zu sein“, so Alexander Bugera (ehemaliger MSV-Profi).
Im Laufe der zweiten Hälfte brach der MSV dann ein wenig ein. Grillitsch erzielte in der 52. Minute das 0:1 für die Gäste aus Sinsheim. Statt einer Trotzreaktion folgte ein wenig Unsicherheit in den MSV-Reihen, was die Profis der TSG Hoffenheim eiskalt ausnutzen, denn Adamyan erzielte in der 58. Spielminute das 0:2 für die Gäste. Mit diesem Treffer wurden auch die letzten Hoffnungen der MSV-Fans erloschen.
Nach dem Spiel genossen die Spieler gemeinsam mit Ihren Familien den Abend im „Club der Meidericher Jungs“.
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