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Stadt Duisburg baut inklusives Schulmodell weiter aus

pixabay.com/geralt

Die Stadt Duisburg weitet zum Schuljahr 2025/2026 das erfolgreiche  präventive Infrastrukturmodell auf 23 Schulen im Stadtgebiet aus. Es sollen  bessere Strukturen geschaffen, damit alle Kinder – unabhängig von ihren  individuellen Voraussetzungen und Unterstützungsbedarfen – gemeinsam  lernen können. Das Modell sorgt für schnelle, niedrigschwellige  Unterstützung direkt vor Ort und trägt so zu einer gerechteren und  inklusiveren Bildungslandschaft bei.  

Der Kern des präventiven Infrastrukturmodells sind feste Teams von  schulischen Assistenzen, die ausschließlich von einem Träger pro Schule  gestellt werden. Die Assistenzen bestehen aus Lehrkräften und  pädagogischen Fachkräften. Sie bilden feste Ansprechpersonen für die  Schülerinnen und Schüler und arbeiten flexibel und bedarfsgerecht in Einzel- 

, Tandem- oder Gruppenbetreuung und sorgen so für passgenaue  Unterstützung. Die Hilfe ist ab Schuljahresbeginn vor Ort, wenn sie gebraucht  wird. Lange Wartezeiten und komplexe Antragswege entfallen. Kinder  erhalten genau so viel Unterstützung wie nötig und können gleichzeitig ihre  Selbstständigkeit und Selbstbestimmung weiterentwickeln. 

Das Modell wirkt zudem einer Überbetreuung entgegen, was die Zahl  zusätzlicher Erwachsener im Klassenraum reduziert und so das  Klassenklima verbessert. Eine passgenaue Unterstützung verringert  außerdem das Risiko, dass Schülerinnen und Schüler mit  Unterstützungsbedarf ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Gleichzeitig  profitieren sie von verlässlichen Strukturen und klaren  Vertretungsregelungen.  

Mit dem präventiven Infrastrukturmodell reagiert die Stadt Duisburg auf die  steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf und  setzt auf ein System, das frühzeitig, verlässlich und nachhaltig wirkt. 

Bereits seit dem Schuljahr 2023/2024 gibt es an Duisburger Schulen das  präventive Infrastrukturmodell. Es wurde gemeinsam von Schulen, Trägern,  dem Jugendamt sowie dem Amt für Soziales und Wohnen entwickelt. Ziel ist  es, Schülerinnen und Schüler mit einer bestehenden oder drohenden  Behinderung frühzeitig und niedrigschwellig zu unterstützen. 

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