
Zahlen, Daten, Fakten
Ebenfalls ein sich fortsetzender Trend: Die sinkende Zustimmung bei der OB-Wahl für Sören Link. Mit knapp 46,- Prozent verfehlt er die absolute Mehrheit und wird in der Stichwahl gegen Carsten Groß von der AfD antreten müssen. Zum ersten Mal in der Geschichte ist damit ein AfD-Kandidat in der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt. Zudem ist das Ergebnis kein Grund zum Jubeln für den SPD-Politiker: Zwar musste er 2012 ebenfalls in die Stichwahl, allerdings waren es damals 48,3 Prozent. 2017 gelang ihm der Sieg im ersten Wahlgang mit 56,88 Prozent.
Die SPD bleibt im Rat der Stadt Duisburg die stärkste Kraft. Sie konnte sich mit 33 Prozent behaupten und sogar leicht zulegen. (2020: 30,8 Prozent.) Deutliche Verluste mussten CDU und die Grünen hinnehmen: Die CDU fiel auf 17,9 Prozent, die Grünen konnten nur noch 9,11 Prozent für sich verbuchen. Gewinner des Abends: Die AfD. Erzielte sie 2020 noch 9,3 Prozent, werden sie im Rat zur zweitstärksten Fraktion mit 21, 17 Prozent. DIE LINKE hielt sich auf dem Niveau von 2020 mit 5,5 Prozent.
Stellenweise war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Direkt-Mandaten. So in Marxloh, wo es lange Zeit schien, dass der SPD-Kandidat Dieter Stradmann sein Ratsmandat nicht verteidigen können würde. Am Ende waren 10 Stimmen das Zünglein an der Waage. Allerdings konnten auch viele langjährige SPD-Ratsmitglieder ihr Mandat verteidigen. Bitter hingegen wird es für die CDU: Hier verteidigte nur Wolfgang Schwerdtner sein Mandat. Zwei neue Direktmandate gibt es für die AFD. Bei den Grünen sind die Ratsmitglieder nur noch über Reserve-Listenplätze vertreten.
Was sich ändern wird …
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