
Das neue Fahrzeug kann mit einer
Das in Duisburg eingesetzte Fahrzeug sei das erste Fahrzeug, welches ein Daimler-Werk ohne Otto-Motor verlassen habe. Nun geht in Serie. Es sei das erste, aber auch nicht das letzte. Bis 2021 sollen 6 weitere Fahrzeuge angeschafft werden. Betankt werden die Fahrzeuge an öffentlichen H2-Tankstellen.
Koordiniert durch den europäischen Verband HyER und unterstützt durch einen Zuschuss von insgesamt 5,5 Millionen Euro wurde das Projekt HECTOR im Januar 2019 genehmigt und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Das Projekt HECTOR steht für den Einsatz von „Wasserstoff-Entsorgungsfahrzeuge in Nord-West-Europa“. Im Rahmen dieses Projektes werden sieben Abfallsammelfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb eingesetzt, um zu zeigen, dass Brennstoffzellen-Fahrzeuge eine effektive Lösung zur Reduzierung der Emissionen des Straßenverkehrs sein können. Teilnehmende Partner sind Aberdeen (Schottland), Groningen (Niederlande), Arnheim (Niederlande), Duisburg (Deutschland), Herten (Deutschland), Touraine Vallee de l’Indre (Frankreich) und Brüssel (Belgien).
Ziel des Projektes ist, die Fahrzeuge unter
Der Einsatz dieses Fahrzeuges ist nur der Beginn der Umsetzung der Wasserstoffstrategie der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und der kompletten Umrüstung der Fahrzeugflotte. Die Lieferung weiterer Abfallsammelfahrzeuge mit Brennstoffzellen ist im Rahmen eines aktuellen Förderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur geplant. Darüber hinaus unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Kontext der Wasserstoff-Roadmap NRW die Umsetzung von Wasserstoffprojekten.
Hier ist im Besonderen die Modellregion Düssel.Rhein.Wupper zu nennen, die vor wenigen Wochen von Herrn Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum Sieger des Wettbewerbs Modellregion Wasserstoffmobilität NRW gekürt worden ist. Der Einsatz des Abfallsammelfahrzeuges mit Brennstoffzelle ist ein Beitrag Duisburgs zur Umsetzung der Maßnahmen innerhalb der Modellregion.
Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg gehen mit dem ersten kommunalen wasserstoffangetriebenen Entsorgungsfahrzeug in Deutschland voran. Aber auch duisport, die Reeder, die Verkehrsgesellschaft und viele Spediteure bereiten sich schon heute intensiv auf den Einsatz der Wasserstoff-Technologie vor. Damit wird die Modellregion Wasserstoffmobilität Düssel.Rhein.Wupper ihrer Vorreiterrolle gerecht. Wir brauchen Wasserstoffpioniere, damit wir die Klimaschutzziele erreichen, die Luft- und Lärmemissionen in der Stadt reduzieren und zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen.“
Man habe sich bewusst dafür entschieden, das deutschlandweite erste wasserstoffbetriebene Abfallentsorgungs-Fahrzeug in Duisburg einzusetzen. Denn Duisburg gilt als besonderer Standort. Nicht nur wegen der logistischen Anbindungen. Duisburg sei bekannt für sein Zentrum für Brennstoffzellen-Technik, sondern auch für die Forschungen an zahlreichen weiteren Forschungen an der Wasserstofftechnologie und erneuerbaren Energien.