Entertainment, gute Laune und Begeisterung über Generationen. All das verbindet der klassische TV-Zuschauer mit Tom Gerhardt und seiner Kult-Sendung „Hausmeister Krause“. Hausmeister Krause – Ordnung muss sein führt das deutsche Spießbürgertum in überspitzter Weise vor. Durch notorisch schlechte Laune macht Hausmeister Dieter Krause seinen Mitmenschen das Leben schwer. Da kann man auch mal den 20. Hochzeitstag vergessen. Ehefrau Lisbeth, gespielt von Irene Schwarz war dabei noch voller Vorfreude, dass ihr Mann Dieter nach 20. Jahren erstmals an den Hochzeitstag gedacht hat. Es gab nämlich Schnittchen, Sekt und Salat im Kühlschrank. Für Lisbeth also ein Grund unter Anleitung von Tochter Carmen (Luana Bellinghausen) ins alte Hochzeitskleid zu schlüpfen. Zur Überraschung organisierte Lisbeth dann auch noch die Ganztagsstelle für ihren Mann Dieter.
Die Kult-Sendung wurde übrigens von 1999 bis 2008 produziert und ausgestrahlt. Egal, ob Oma, Opa, Mutter, Vater, Enkelin oder Enkel. Alle Generationen waren am Montagabend in Duisburg-Hamborn vertreten. Es sei anzumerken, dass die Aufführung und Organisation auch für das jüngere Publikum als attraktiv zu klassifizieren ist. Nach der Show nahmen sich die Darsteller für die anwesenden Fans Zeit. Egal, ob Autogramme, Fotowünsche oder Grußbotschaften. Tom Gerhardt zeigte sich voller Bodenständigkeit und Bürgernähe.
„Die Aufführung war fantastisch. Mit meinen Eltern habe ich im Rahmen meiner Kindheit die Sendung Hausmeister Krause am TV-Bildschirm verfolgt. Es ist für mich etwas sehr schönes, dass ich Tom Gerhardt von nächster Nähe betrachten durfte“, so Marius Schmitz aus Duisburg-Homberg.
Tom Gerhardt nahm sich für Xtranews-Nachrichten exklusiv in seiner Show-Pause Zeit für ein kleines Kurzinterview.
Herr Gerhardt, zu Gast im Ruhrpott ein Publikum, wo zahlreiche Menschen ebenfalls als Hausmeister aktiv sind. Sind Sie gerne zu Gast in Duisburg?
„Ein Teil meiner Familie kam tatsächlich aus dem Ruhrgebiet. Aus Essen, oder meine Oma zum Beispiel aus Bottrop. Sie hat mich dann auch mit richtiger Bergmannskost versorgt. Wurst, viele Kartoffelpüree. Die Teller waren immer gut gefüllt, aber ich musste diese aufessen. Ich bin gerne hier im Ruhrgebiet, da es ehrliche Menschen sind. Anhand der Reaktionen sehe ich als Darsteller auch schnell, ob das Publikum mitreißend oder eher verhalten agiert.“
Wie sieht Ihr Alltag aus und sind Sie noch in vielen Projekten involviert?
„Im Augenblick bin ich ziemlich beschäftigt, denn wir haben im Rahmen meiner Tournee 25. Städte in einem Monat. Wir waren ja vor einigen Wochen bereits in Rheinhausen. Aus dem Grund bin ich sehr skeptisch gewesen, ob wir das mit der Kulisse so hinbekommen. Was hier aber heute los war, beeindruckend. Die Duisburger waren schon immer ein Klasse Publikum für mich und darum bin ich sehr happy, dass es so gelaufen ist – wie es gelaufen ist.“
Wie nehmen Sie die Veränderungen im Freitag-Abend-TV wahr?
„Da ich am Freitagabend oft auf der Bühne bin, sehe ich das leider kaum. Ich bin so einer, dass ich dann in der Nacht mal von Mitternacht bis 2 Uhr alte Serien anschaue. Aus dem Grund kann ich das kaum beurteilen. Unsere Sendung Hausmeister Krause ist nun aber wieder auf Sport 1 vertreten. Nun beginnt auch mein Solo-Programm Volle Packung. Mich würde es sehr freuen, wenn das Programm volle Packung ebenfalls wieder nach Duisburg darf.“