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Übergabe der modernisierten Bezirkssportanlage Wedau II an Rhein Fire: Footballer trainieren im Sportpark Duisburg

Die Footballer von Rhein Fire haben jetzt ein festes sportliches Zuhause im Sportpark Duisburg – nicht nur an Heimspieltagen, sondern auch im regulären Trainingsbetrieb: auf der modernisierten Bezirkssportanlage Wedau II. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Das American Football-Team Rhein Fire hat ein festes Zuhause im Sportpark  Duisburg: Die Heimspiele trägt der Club bereits seit Jahren in der  Schauinsland-Reisen-Arena aus – nun kann er in Wedau auch dauerhaft  trainieren. Der Sportpark Duisburg wird zur zentralen sportlichen Heimat des  zweifachen Champions der European League of Football (ELF). 

„Rhein Fire ist ein absoluter Sympathieträger, ein Aushängeschild und  Publikumsmagnet für die Sportstadt Duisburg“, sagt Oberbürgermeister  Sören Link. „Dass sich der Verein für Duisburg als Spiel- und  Trainingsstandort entschieden hat, ist eine weitsichtige Entscheidung und  eine echte Win-win-Situation für beide Partner. Gemeinsam wollen wir noch  viel bewegen, langfristig erfolgreich zusammenarbeiten und die Menschen für  eine boomende Sportart begeistern.“ 

Mit dem neuen Trainingsstandort wird der Sportpark zu einem sichtbaren  Beispiel für gelungene Sportentwicklung in der Sportstadt. Die modernisierte  Bezirkssportanlage II (BSA II) am Kalkweg wurde heute offiziell an Rhein Fire  übergeben und direkt mit einer kleinen Trainingseinheit eingeweiht. Möglich  gemacht wurde die Umgestaltung durch einen Ratsbeschluss aus dem  vergangenen Jahr. Die zuvor kaum genutzte Sportanlage wurde in wenigen  Monaten umfassend modernisiert und nachhaltig aufgewertet: mit neuem  Rollrasen, leistungsstarker Flutlichtanlage, einem modernen Drainagesystem  und befestigten Nebenflächen. Kosten: rund 1,115 Millionen Euro. 

„Mit Rhein Fire zieht nicht nur eine erfolgreiche Mannschaft in den Sportpark  ein – sondern auch eine Sportart mit wachsender Reichweite“, sagt Marc  Rüdesheim, stellvertretender Betriebsleiter von DuisburgSport. „American  Football spricht zunehmend mehr Menschen an, zieht überregional  Sportbegeisterte an – und wächst nicht nur in der Spitze, sondern auch in der  Breite. Wir sehen, dass sich hier etwas in Bewegung setzt, dass wir als  Sportstadt frühzeitig aufgreifen wollen.“ Denn der Football-Hype hat auch  wirtschaftliche Impulse. Allein das ELF-Finale 2023 brachte einer Studie  zufolge rund 14 Millionen Euro an wirtschaftlichen Effekten ein. 

Auch auf Vereinsseite ist die Freude groß. Martin Wagner,  Gründungsgesellschafter von Rhein Fire, dankt der Stadt: „Das neue und  gemeinsam mit der Stadt Duisburg geplante Trainingsgelände bietet Rhein  Fire ideale Trainingsmöglichkeiten und die Möglichkeit, den Sport vor Ort in  Duisburg weiterzuentwickeln. In dieser Form ist das Trainingsgelände  einmalig in Deutschland und Mannschaft und Coaches freuen sich sehr, den  Trainingsbetrieb nun so nah am Heimstadion aufnehmen zu können.“  Geschäftsführer Max Paatz ergänzt: „Wir werden es danken, indem wir  weiterhin die Menschen in der Region begeistern, unseren Sport mit Erfolg  zelebrieren und die Stadt Duisburg europaweit mit Stolz präsentieren.“

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