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St. Barbara Areal: Stadt Duisburg setzt Sicherheitsdienst ein und erlässt Allgemeinverfügung

Die Stadt Duisburg beauftragt einen Sicherheitsdienst, der ab sofort das Areal rund um das ehemalige Krankenhaus St. Barbara in Neumühl kontrolliert. Darüber hinaus tritt heute eine Allgemeinverfügung zum Schutz der Allgemeinheit in Kraft, um unbefugtes Betreten des Geländes ahnden zu können.  

„Die Allgemeinverfügung bietet uns endlich Sanktionsmöglichkeiten. Auch für die unmittelbare Nachbarschaft verspreche ich mir eine ganz erhebliche  Verbesserung der Situation“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

„Die großen Gefahren, die das Gelände und das Gebäude bergen, machen  die Bewachung des Areals unumgänglich. Der Sicherheitsdienst wird  sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zutritt mehr erhalten und Bauzäune  intakt bleiben“, ergänzt der Beigeordnete Michael Rüscher. 

Durch die Stadt verstärkte Zäune konnten das unbefugte Betreten des  Geländes nicht verhindern. Die fortlaufende Überwachung der Situation und  die Analyse der jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass zusätzliche  Maßnahmen erforderlich sind, um einen umfassenderen Schutz zu  gewährleisten. Aufgrund der Gefahren für Leib und Leben und unter  Abwägung aller relevanten Faktoren konnte als nächster Schritt jetzt eine  Allgemeinverfügung zum Schutz der Allgemeinheit erlassen werden. Denn  aus rechtlichen Gründen ist die Stadt verpflichtet, Sicherheits- und  Ordnungsmaßnahmen mit Augenmaß und unter sorgfältiger Abwägung aller  relevanten Faktoren umzusetzen.  

Bei Zuwiderhandlungen gegen das Betretungsverbot drohen Zwangsgelder  bis zu 1000 Euro. Diese Maßnahme dient dazu, weiteren Vorfällen und  möglichen Verletzungen vorzubeugen. 

Zum Hintergrund: 

Bis November 2021 war das Gelände vom Eigentümer abgesichert. Ein  Dachstuhlbrand erforderte eine neue, zusätzliche Sicherung durch die Stadt  Duisburg. Ab Oktober 2022 wurden vermehrt Sicherheitsmängel gemeldet.  Trotz schriftlicher Aufforderung an den Eigentümer und wiederholter  Kontrollen blieb die Situation unbefriedigend. Als Reaktion darauf verstärkte die Stadt Duisburg die Kontrollen durch die Bauaufsicht sowie dem Ordnungsamt. Zudem wurden gegen Ende August die  Sicherungsmaßnahmen zum Gelände durch einen weiteren Zaun verstärkt. Trotz dieser Maßnahmen erlangten Unbefugte weiterhin Zugang zum Areal. 

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