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Beginn der Modernisierung der Regattabahn Duisburg:  Investition in die Zukunft des Sports

Oberbürgermeister Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und  DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz haben heute (11. Oktober) den  Startschuss zur Modernisierung der Regattabahn Duisburg gegeben. 

Die Regattabahn Duisburg ist seit 1935 der Schauplatz für nationale und  internationale Wettkämpfe in Disziplinen wie Ruder- und Kanurennsport,  Triathlon und Freiwasserschwimmen. Ihr erstklassiger Ruf wurde jüngst bei  der Kanu-Weltmeisterschaft im August 2023 bestätigt.  

Um ihre herausragende Stellung auch in Zukunft zu sichern, hat die Stadt  Duisburg ein Modernisierungsprojekt mit einem voraussichtlichen  Gesamtbudget von rund 30 Millionen Euro ins Leben gerufen. Das  Gesamtbudget beinhaltet eine Landesförderung von 12 Millionen Euro,  wodurch die Maßnahme unterstützt wird.  

Oberbürgermeistert Sören Link: „Fast fünf Jahrzehnte nach der Errichtung  des Regattahauses und der Tribüne im Jahr 1979 ist es Zeit für eine  Modernisierung, die den heutigen internationalen Standards und den  Erwartungen an eine Sportstadt gerecht wird. Unsere Investitionen sind nicht  nur ein Beitrag zur Aufwertung der sportlichen Infrastruktur, sie symbolisieren  auch unser Bekenntnis zur Förderung von Nachhaltigkeit und Inklusion im  Sport und bekräftigen unsere Ambitionen, auch in Zukunft Gastgeber für  Wettkämpfe von weltweitem Renommee zu sein.“ 

Die Regattabahn Duisburg ist eine Wettkampfstrecke für den Kanu- und Rudersport. Sie ist 2180 m lang[1] und 120 m breit und befindet sich im Sportpark Duisburg im Süden des Duisburger Stadtteils Neudorf. Der Sportpark Duisburg gilt als der größte zusammenhängende Sportpark seiner Art in Deutschland. Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Planungen der Stadt nehmen durch den Start der Bauarbeiten sowohl  zeitlich als auch inhaltlich konkrete Formen an. Ziel ist es, bis zu den World  University Games 2025 eine rundum erneuerte Sportstätte zu präsentieren. 

„Der erste Schritt wird nun nach der vollständigen Entkernung des  Regattahauses und des Zielturms der Abriss sein, womit wir dann die heiße  Phase dieses Großprojektes einleiten.“ so Sportdezernent Martin Linne. 

Die Tribüne hingegen bleibt zum überwiegenden Teil erhalten und wird  gründlich saniert. Hierdurch sorgt unter anderem künftig eine neue  Überdachung für zusätzlichen Komfort der Zuschauenden. Neu dazu kommt  eine Lagerhalle für Boote und diverses Technikequipment. Ein zusätzliches,  zweistöckiges Gebäude wird der wettkampfkonformen Vermessung der  startenden Boote dienen. 

Hintergrund der geplanten Modernisierung ist der überholte Zustand des  gegenüber dem Bundes- und Landesleistungszentrums auf der Westseite  gelegenen Verwaltungs- und Funktionsgebäudes. Aus gestalterischer,  qualitativer, funktioneller und energetischer Sicht entspricht es altersbedingt  nicht mehr den heutigen Anforderungen und Standards. Auch die  Barrierefreiheit und Nutzbarkeit für Menschen mit körperlichen  Einschränkungen ist nicht zeitgemäß.

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