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Home-Fitness seit Corona populärer denn je

Quelle: pixabay.com/ 12019

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben durcheinandergewürfelt. Vieles von dem, was vorher selbstverständlich war, wie beispielsweise der Besuch eines Fitness-Centers, war während der Pandemie nicht mehr möglich. Nun mögen wir Menschen zwar einerseits generell keine Veränderungen, haben andererseits aber auch die Gabe, uns im Laufe der Zeit darauf einzustellen und entsprechend anzupassen. Das haben viele Fitnessbegeisterte gemacht, indem sie sich einfach zuhause ihr eigenes Fitness-Studio eingerichtet haben.

Kommen die Leute nach der Pandemie wieder zurück in die Studios?

Viele Fitness-Center-Betreiber fragen sich, ob ihre Kunden wieder den Weg zurück in das Fitness-Studio finden werden. Ein Teil davon mit Sicherheit, denn von vielen wird das Studio nicht nur deswegen besucht, um den eigenen Körper in Form zu bringen, sondern es finden dort auch Teile des sozialen Lebens statt.

Doch ein anderer Teil hat den Studios sicher für immer den Rücken gekehrt. Dazu gehören vor allem jene, die ganz aufgehört haben, zu trainieren. Und dann ist da noch jener Anteil, der mittlerweile in den Calisthenics-Anlagen in der Öffentlichkeit trainiert und jene Personen, die sich zuhause ihr ganz persönliches Fitness-Center eingerichtet haben. 

Sie haben die Vorteile des Home-Trainings in den Zeiten der Pandemie zu schätzen gelernt. Keine Wartezeiten bei den Geräten, keine neugierigen oder abfälligen Blicke anderer, keine mühsame Fahrt durch den Stau und vor allem: keine monatlichen Gebühren.

Was brauche ich für Fitness für zuhause?

Ein Home-Gym braucht in der Regel nicht viel Platz. Findet sich in den Wohnräumlichkeiten dennoch kein geeigneter Raum oder eine Ecke, ist es vielleicht an der Zeit, noch einmal ausführlich über ein Kellerausbau-Projekt nachzudenken. 

Je nach Ziel und Trainingserfahrung können für das Home-Studio unterschiedliche Geräte angeschafft werden. Der Fokus sollte jedoch auf alle Fälle auf das Hanteltraining gelegt werden. Denn die freien Übungen, die mit den Hanteln durchgeführt werden können, sind wesentlich effektiver als jene an den geführten Maschinen.

Die Grundausstattung besteht also aus einem Set von zwei Kurzhanteln, einer Langhantel sowie einer Hantelbank. Damit können alle Grundübungen wie beispielsweise Kreuzheben, Squats, Rudern oder Schulterpresse durchgeführt werden. Reichen die vorhandenen Gewichte einmal nicht mehr aus, können ganz einfach weitere Gewichte nachbestellt werden. 

Ebenfalls zum Basis-Equipment zählt eine Fitnessmatte. Diese ist vor allem für die Durchführung von Übungen für den Bauchmuskelbereich und zum Dehnen wichtig. Praktisch sind vor allem Matten, die sich nach dem Training zusammenrollen lassen. Entsprechende Modelle gibt es bereits für rund 20 Euro in annehmbarer Qualität. 

Um vor allem den Oberkörper in Form zu bringen, ist eine Klimmzug-Stange hilfreich, mit der die unterschiedlichsten Übungen durchgeführt werden können. Am praktischsten sind dabei jene Modelle, die sich einfach in den Türstock schrauben lassen. In der Regel hinterlassen sie keine Spuren. Das ist vor allem für Mietwohnungen ein wichtiges Kriterium.

Die Anforderungen an den Raum

Um im Home-Gym langfristig Spaß zu haben, sollte der Raum ein paar Anforderungen erfüllen. Zunächst einmal spielt dabei die Temperatur eine wichtige Rolle. Ideal ist selbstverständlich ein Fenster für die regelmäßige Frischluft-Zufuhr. Vor allem im Sommer sind ein Ventilator und ein Luftkühlgerät sinnvoll. Denn bei Temperaturen jenseits der 30 Grad wird das Workout sonst zur Qual. 

Eine wichtige Rolle spielt auch der Boden. Ein hochwertiger Parkettboden oder Fliesen sehen zwar schön aus. Allerdings nur so lange, bis das erste Mal eine Hantel runterfällt. Deshalb ist es sinnvoller, den Raum entweder mit einem Teppichboden auszulegen oder ihn gleich zur Gänze mit Bodenschutzmatten auszulegen. Das ist vor allem auch deshalb zu empfehlen, weil es den Lärmpegel während des Trainings ein wenig senkt.

Für die richtige Stimmung und Motivation während des Trainings sorgen die passende Musik und entsprechende Motivationsposter an den Wänden. In der heutigen Zeit ist für einen ordentlichen Sound keine riesige Stereo-Anlage mehr erforderlich. Ein Bluetooth-Lautsprecher, der mit dem Smartphone gekoppelt wird, leistet ebenso wertvolle Dienste. Die entsprechenden Playlists gibt es zum Teil bereits vorgefertigt bei Spotify.

Kreative können sich ihre Motivationsposter auch selbst gestalten. Einen passenden Spruch auf Leinwand aufzuziehen ist heute schon für etwa 10 Euro möglich. 

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