
Die Stadt Duisburg wurde gemeinsam mit den Städten Rostock, Plauen und Erfurt für ein Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung ausgewählt. Die Stadt hat Teilprojekte mit einem Gesamtaufwand von 50 Millionen Euro entwickelt, die zu 80 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln bezuschusst werden. In einer Projektlaufzeit von sieben Jahren sollen in Duisburg Modellprojekte mit folgenden Schwerpunkten durchgeführt werden: Anpassungsstrategien für klimagerechte Bauprojekte, neue Mobilitätsformen, städtebauliche Innovationen und Projekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts.
Auf Grund ihres Modellcharakters wird von den Vorhaben ein hohes Innovationspotential und sehr hohe fachliche Qualität erwartet, um beispielgebend für andere Kommunen in der Bundesrepublik zu sein.
Eingebunden sind die Projekte in ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die beiden Stadtteile Marxloh und Alt-Hamborn. 14 Teilprojekte wurden konzipiert, von pädagogischen Konzepten zur Unterstützung und Stärkung von Kindern und Familien, städtebaulich- ökonomische Stärkung der beiden Zentren bis hin zur Entwicklung von Strategien zur Investitionsförderung für Flächen in Nahtlagen zu Störfallbetrieben.
In der Informationsveranstaltung werden die Teilprojekte vorgestellt. Fragen und Anregungen sind erwünscht. Im November soll das ISEK dem Rat der Stadt zur Entscheidung vorgelegt werden.
