
Eine große Unsportlichkeit die den Nürnbergern zunächst einen positiven Impuls gab, jedoch über die gesamte Partie zum erheblichen Nachteil wurde. Positiv war die erste Reaktion der Gäste, da sie geschlossen als Team gegen 11 Düsseldorfer deutliche Akzente setzten. In der 41. Spielminute, quasi vor der Halbzeit konnte Löwen das wichtige 0:1 für den Club erzielen. Ein Treffer der für eine kurze Schockstarre sorgte. Mit einem Rückstand musste die Funkel-Elf in die Katakomben. In der Kabine traf Chef-Trainer Funkel dann die richtigen Töne, er plädierte an das Team mit folgenden Sätzen: „Wir müssen mehr diagonale Bälle spielen und die Nürnberger so zu mehr Laufarbeit zwingen. Die Räume vergrößern“, so Funkel (Quelle der Aussage „Das aktuelle Sportstudio). Die Aussagen trugen Früchte, denn in der zweiten Hälfte wurde genau die angegebene Marschroute umgesetzt. Die Düsseldorfer nun mit den größeren Spielanteilen. Belohnt wurde das hohe Engagement der Gastgeber durch die Treffer von Ewerton (Eigentor) und Ayhan 84. Minute. Am Ende des Tages holte die Fortuna sehr wichtige drei Punkte. Sehr bemerkenswert war die Stimmung in der Arena, denn das Publikum in Düsseldorf hat ein feines Gespür dafür, wann man das Team wie unterstützen muss. Nach dem 0:1 gab es keine Pfiffe, sondern richtige Impulse von den Rängen in Richtung Mannschaft. Funkel, Fans und Spieler das passt einfach. Die Fortuna genießt einen tollen Abschluss des Winters. Der Club und seine Fans gehören einfach in die Beletage des deutschen Fußballs.
In Nürnberg wird man nun schauen müssen, wie es weitegeht. Für die Fortuna geht es am kommenden Samstag zum Abstiegsknaller zum FC Schalke 04, hier hat man noch eine Rechnung vom DFB-Pokal offen, eine realisierbare Aufgabe bei der aktuellen Verfassung von Königsblau.