
Nach Ansicht der Bezirksregierung steht das von der Stadt Duisburg vorgelegte Zahlenwerk auf einem soliden Fundament. In ihrer Genehmigungsentscheidung verweist die Bezirksregierung allerdings auch auf fortbestehende Risiken und erhebliche Herausforderungen, auf die die Stadt konsequent und zeitnah reagieren muss, insbesondere bei drohenden Kostensteigerungen, die die Stadt nicht beeinflussen kann, wie beispielsweise im Asylbereich oder infolge von Tariferhöhungen.
Stadtkämmerin Prof. Dr. Diemert begrüßt, dass die Genehmigungsverfügung keine neuen Auflagen enthält. „Angesichts der vielen ungelösten Fragen in der Flüchtlingskrise und den strikten Konsolidierungsvorgaben des Stärkungspakts stehen die städtischen Finanzen in den nächsten Jahren ohnehin vor erheblichen Herausforderungen.“
Die Stadt Duisburg nimmt am Stärkungspakt Stadtfinanzen teil. Die Konsolidierungshilfe des Landes, die derzeit noch den Haushalt mit 53 Millionen Euro stützt, läuft ab dem Jahr 2017 schrittweise aus.