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Offener Brief an die Enni

Sehr geehrte Personen,

wie ich sehe hängen die Plakate von der Veranstaltung Night of the Band der Enni noch immer in der Rheinhausener Innenstadt. Mehr als drei Monate nach der Veranstaltung!

Ich finde es schon ziemlich bedenklich, wenn ein Unternehmen, was eigentlich für Sauberkeit zuständig ist, in anderen Städten die Wände mit Plakaten zumüllt.

Jetzt gibt es natürlich jene Zeitgenossen, die meinen, dass so etwas völlig okay wäre, aber diese täuschen sich. Plakatspam, Wildplakatierung oder Schmarotzerwerbung, wie auch immer man es nennen will, schädigt nicht nur die Werbeindustrie, was für mich eher nebensächlich ist, sondern benachteiligt natürlich auch jene, welche ehrlich und legal werben.
Das größere Manko ist aber, dass es mit einem Plakat anfängt, dies sich ausweitet und bald mehre Plakate hängen, dazu kommen schnell Schmiererei und Ruckzuck hat man den nächsten Angstraum, denn so eine Atmosphäre aus Verfall hat entsprechende psychologische Auswirkungen.

Natürlich tragen auch Bodenvermüller ihren Teil dazu bei.

Leider greift das Ordnungsamt hier offensichtlich nicht hart genug durch und verhängt sofort das maximale Bußgeld. Wobei das für die Enni vielleicht nur Peanuts sind und sich deswegen nicht drum kümmert.
Aber vielleicht bemüht sich das Ordnungsamt auch nicht ausreichend darum, denn auf das illegal angebrachte Plakat (siehe Duisburger Sicherheits- und Ordnungsverordnung) wurde schon vor der Veranstaltung hingewiesen. Insofern hat vielleicht auch die Gewerkschaft der Polizei nicht unrecht, dass das Ordnungsamt nicht ausreichend durchgreift. Möglicherweise liegt dies auch am überall in der Verwaltung akuten Personalmangel.

Die Enni nicht die einzige Stelle, deren Werbung sich nicht an geltendes Recht hält, aber irgendwo muss man ja anfangen für ein zumindest äußerlich saubereres Rheinhausen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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